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Unsere Schule


Die Hauptschule Westendorf wurde mit dem Schuljahr 2014/15 zur Neuen Mittelschule.

Grundsätzliches zur Neuen Mittelschule kann auf der Homepage des Unterrichtsministeriums ausführlich

nachgelesen werden.

  

Die NMS Westendorf hat bereits folgende Schritte gesetzt:
Teamteaching in den Hauptfächern in verschiedenen Formen

Ergänzende differenzierte Leistungsbeurteilung
KEL-Gespräche
Umstellung der Leistungsbeurteilung:
Diese geschieht nach den neuen Richtlinien, unterscheidet Aufgaben nach vereinbarten Kompetenzen,

die nach folgendem Grundschema beurteilt werden: 

 

A

Über den Unterricht hinaus: Ich weiß es und kann es gut genug, um Lösungswege zu erkennen, die wir im Unterricht nicht besprochen haben. Ich kann anspruchsvolle Aufgaben, denen ich im Unterricht nicht begegnet bin, richtig lösen.

B

Wie im Unterricht gemacht: Ich weiß alles und kann alles tun, was wir im Unterricht gemacht haben. Ich kann die einfachen Aufgaben richtig lösen (und auch einige komplexere).

C

Ich kann die meisten einfachen Aufgaben lösen, aber keine der komplexeren Aufgaben.

D

Auch mit Hilfe kann ich nur wenige der einfachen oder gar keine Aufgaben lösen.


In der Gesamtbeurteilung gehen wir von folgender Grundlage aus:

 

Mindestens die Hälfte der Ergebnisse ist A, die restlichen Ergebnisse sind B.

Sehr gut

Bis auf ein Ergebnis alles A oder B, einmal C.

Gut

Kein Bereich schlechter als C.   
(Einmal D wird toleriert, wenn dafür einmal A vorhanden ist.)

Befriedigend

Mindestens die Hälfte der Ergebnisse sind C oder höher.

Genügend

 

 

Grundsätzlich streben wir in unserer Lehr- und Erziehungsarbeit folgende Ziele an:

  • Höflicher und wertschätzender Umgang miteinander in der Klassen- und Schulgemeinschaft

  • Selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen

  • Stärkung der Leistungsbereitschaft durch spezielle Angebote für unterschiedlichste
    Begabungen und Interessen

Um diesen Zielen näher zu kommen, treffen wir folgende Maßnahmen:

  • Von der 5  bis zur 6. Schulstufe bieten wir Soziales Lernen (SOL) als verbindliche Übung an.

  • Von der 6. bis zur 8. Schulstufe erhalten die Schüler/Schülerinnen im Fach Berufsorientierung (BO)
    einen umfassenden Einblick in die Berufswelt.

  • Wir sind bereit, von weiterführenden Schulen Informationen einzuholen, um unsere Schüler bestmöglich
    auf ihre zukünftige Schul- oder Berufslaufbahn vorzubereiten.

  • Wir schätzen freundlichen und respektvollen Umgang miteinander.

  • Wenn der Klassenvorstand es für notwendig erachtet, tritt die Klassenkonferenz zusammen.

  • Wir sind nach Absprache mit den Eltern bereit, ein- und mehrtägige Schulveranstaltungen durchzuführen.

  • Wir legen Wert auf gute Kontakte mit den Eltern und organisieren Klassenforen und „Elternstammtische".

Individuell abgestimmte Pläne sollen für Deutsch, Englisch. Mathematik und in ausgewählten
Realienfächern erfüllt werden. Durch Beobachtung der Arbeitshaltung und durch Lernzielkontrollen
beurteilen die Lehrer die Erfolge. Für jeden Schüler bieten wir besondere Unterstützung. Außerdem
halten wir Förderunterricht in Kleingruppen.

Wir führen Informatik ab der 5. Schulstufe als Pflichtgegenstand.  

Stundentafel

Pflichtgegenstände

1. Kl.

2. Kl.

3. Kl.

4. Kl.

 

Religion

2

2

2

2

Deutsch

4

4

4

4

Erste lebende Fremdsprache

4

4

4

4

Wahlpflichtfach

0

0

2

2

Geschichte und Sozialkunde/Polit. B.

0

2

1

2

Geographie und Wirtschaftskunde

2

1

1

1

Mathematik

4

4

4

4

Biologie und Umweltkunde

2

1

1

2

Chemie

0

0

0,5

1

Physik

0

1

1,5

1

Musikerziehung

2

2

1

0,5

Bildnerische Erziehung

2

2

1

1

Technisches und textiles Werken

2

1

1

2

Bewegung und Sport

4

3

3

3

Ernährung und Haushalt

0

1,5

1,5

0

Verbindliche Übungen

Berufsorientierung

0

0,5

1

0,5

INF

1

1

0,5

0

ELL

1

0

0

0

Freigegenstände und unverbindliche Übungen

 

SOL

1

0,5

0

0

EHT

0

0,5

0

0

GZ

0

0

0

1

Zuletzt betiligte sich die Schule am Schulversuch"Modellschule Tirol" (siehe unten), vorher
als "Tiroler Landhauptschule" (siehe ganz unten). Besonderheiten, die auch weiterhin bestehen bleiben,
sind die Wahlpflichtfächer in den dritten und vierten Klassen (Französisch, Italienisch,
Kreatives Arbeiten, Outdoor-Sport, Naturwissenschaften, Informatik), aber auch ein reichhaltiges
Kurs- und Projektangebot.


Schulversuch "Modellschule Tirol"

Die Hauptschule Westendorf war eine von vier Tiroler Schulen, die sich am Schulversuch "Modellschule

Tirol" beteiligen. Der Schulversuch wurde im Jahr 2008 vom Land Tirol aus der Taufe gehoben und setzt
sich zum Ziel, den Kindern auf dem Land die gleichen Chancen zu bieten wie in der Stadt.

Der Schulversuch lief mit dem Jahr 2013/14 aus.  

Einige Eckpunkte zum Schulversuch:

 

Einteilung in Leistungsklassen

 

Die Schüler konnten bereits nach ihrer Volksschulzeit grundsätzlich in zwei Gruppen
eingeteilt werden, und zwar in

a)         jene, die die Anforderungen der AHS erfüllen (kein Befriedigend) und

b)         jene, die diese Anforderungen nicht erfüllen.

 

In der Hauptschule Westendorf wurde ab dem Schuljahr 2011/12 diese Teilung erst nach der
zweiten Klasse vorgenommen. In den ersten beiden Jahren wurden heterogene Klassen geführt, wobei
in den Hauptfächern in mehr als der Hälfte der Stunden je ein zweiter Lehrer zur Verfügung stand,
um eine spezielle Förderung der leistungsstarken Schüler zu ermöglichen.

 

Wechselmöglichkeiten

 

Selbstverständlich waren Wechsel möglich. Verbesserte sich etwa ein Schüler deutlich, konnte
er in andere Klasse wechseln (zum Halbjahr und zum Jahresende). Ebenso wares möglich,
dass ein Schüler, der nur in einem Hauptfach eine Schwäche hatte, in ebendiesem einen
Fach in die andere Klasse wechselt.

 

Zusammengehörigkeit

 

Die Klassenvorstände hatten (verpflichtend) eine wöchentliche Besprechungsstunde, um
Gemeinsames zu koordinieren, neue Lerntechniken abzusprechen usw.
Alle Klassen genossen
jeweils einmal wöchentlich eine Unterrichtsstunde Soziales Lernen (1. und 2. Klasse), danach
Berufsorientierung. In diesen Stunden werden auch Lernmethoden trainiert.

 

Was noch wichtig ist

 

Im Prinzip waren die Ziele, die der Schulversuch im Bereich "Unterricht" hatte, mit jenen der
"Neuen Mittelschule" identisch. Es galt, die Eigentätigkeit zu fördern und vor allem Kompetenzen
auszubilden. Schrittweise sollten auch organisatorische Änderungen Platz finden
(Fächerkombinationen, Unterricht in Modulen, ...).
Der Schulversuch wurde von einer
beratenden und einer evaluierenden Expertengruppe begleitet.

 

Die Möglichkeiten, die die "Landhauptschule" bietet (siehe unten), waren vom Schulversuch
nicht betroffen.


 

Landhauptschule

 

Die Hauptschule Westendorf wurde als „Tiroler Landhauptschule" geführt. Außerhalb der
wöchentlichen Pflichtstunden für alle Schüler gab es ein Stundenkontingent für ein
abwechslungsreiches Angebot an Kursen und Projekten auf freiwilliger Basis.
Wir erwarteten,
dass jeder Schüler/jede Schülerin pro Jahr wenigstens zwei der angebotenen Kurse bzw.
Projekte wahrnahm.